Troetenmann's Reise
Unsere Reise nach Orlando, Florida

Nochmal Epcot

Hey!

Gestern waren wir also nochmal in Epcot. Chrstioph hat die härtere Tour von Space Mission gemacht. Wisst ihr, der Simulator, der einen Raketenstart und den Flug durchs All simuliert. Das muß richtig heftig gewesen sein, mit über Kopf Rollen und sowas. Zum Glück war ich da nicht drin!

Die schnelle Autofahrt, den Test Track, haben wir auch nochmal gemacht. Es ist toll so schnell zu fahren. Vor allem im Cabrio, das ist echt klasse gewesen.

Dann haben wir uns die einzelnen “Länder” nochmal genau angesehen. Man, in “Deutschland” haben sie uns auf Bayern reduziert und nur Volksmusik gespielt. Viele Modelleisenbahnen waren da, wo die Orte, die sie drumherum nachgebaut hatten nur Umlaute hatten… Würzburg, Füssen, und so weiter. Witzig.

Schneewittchen haben wir nochmal getroffen und diesmal hab ich mich für ein Photo angestellt. (Die Mary Poppins Schlange war wieder mal voll und Alice im Wunderland ging gerade). Man, die Prinzessinen haben echt einen harten Job da. Ich stand ungefähr 15 Minuten an, und man hörte, wie Schneewittchen mit den Leuten sprach (hauptsächlich Kinder). Mit einer ganz hoch verstellten Stimme sprach sie und machte immer große Augen. Sie hatte auch immer eine ganz bestimmte Körperhaltung. Ballett Tänzerinnen mäßig… Ich glaube, nach einem Tag Schneewittchen spielen, wird man total bekloppt.
Als ich dran war, sah sie meinen Button auf dem T-Shirt (wir haben am Eingang einen “Just Married”-Button bekommen) und fragte mich “ooohhh, where is your Prince? Congratulations! Oooohhhh” (das Oooohh sagte sie auch ständig mit weit aufgerissenen Augen.) Und woher ich denn komme. Als ich Germany sagte, meinte sie: “Ooohhhh…. gudden Toog! Is it like you say Hello in Germany?” Vor allem haben wir sie ja auch in “Germany” getroffen… Im Hotel viel mir ein, dass ich noch einen wundershönen roten Apfel in meinem Rucksack hatte. Was wäre wohl passiert, wenn ich ihn ihr hingehalten hätte…?

Tja. Dann haben wir noch was cooles gemacht: Eine Kim Possible Mission. Kim Possible ist eine Zeichentrickheldin, die eigentlich noch zu Schule geht aber gleichzeitig wie eine Agentin das Böse bekämpft. Wir haben ein Handy bekommen, das uns Anweisungen gegeben hat. Einen sogenannten “Kimmunicator” Wade hat mit uns gesprochen und uns von Ort zu Ort geschickt, wo lustige Sachen passierten. Das war so ähnlich wie Geocachen, nur dass man die Orte nicht durch Koordinaten fand, sondern durch Photos, die auf dem Handy Display erschienen. Z.B. sollte wir in China zu einem See. Einen bestimmten Stein dort finden und die Handykamera draufhalten. Dann kam aus dem See ein kleiner Jadebudda. Und sowas war es ständig. Total witzig.

In der großen Kugel waren wir auch. Wir sind mit einer Bahn dadurch gefahren und haben die Entwicklung der Kommunikation im Laufe der Jahrtausenden gesehen. War sehr interessant zu sehen. Mit tollen Puppen und schönen Effekten. Spaceship Earth nannte sich das.

Nun gut. Heute gehen wir nochmal in die Hollywood Studios. Christoph möchte nochmal die Stuntshow sehen (und vll. filmen, das wär toll, dann könnt ihr das nämlich auch schauen. Es ist echt beeindruckend, wie die Autos so durch die Gegend fliegen). Den Aerosmith Rollercoaster (eine Achterbahn, wo am währed der Fahrt Aerosmith Videos schaut, glaub ich) will Christoph auch machen. ICh werd in der Zeit mal rumgehen und noch mehr Bilder machen.

Ach nochwas. Wir waren gestern abend im Hard Rock Cafe essen. Das war sehr lustig. Die zeigen da ja auch immer Musikvideos. Und irgendwann kam Thriller von Michael Jackson. Ein Teil der Kellner hat sich, da wo gerade Platz war (um einen Tisch herum und einer stand auf dem Tisch) gestellt und haben den Thrillertanz mitgetanzt. Das war echt witzig. Um da Kellner zu werden mußt Du echt ein Freak sein.
Hier ist es ja so, dass man immer von einem bestimmten Kellner bedient wird. Der fragt immer, ob noch alles gut ist und so. Unserer sah fast aus wie Lemmy von Motörhead, nur das die riesen Warze im Gesicht fehlte. Er kam so ziemlich am Anfang schon zu uns und fragte uns, wo denn unser Essen sei. Und weil wir ja gerade erst bestellt hatten, konnten wir ja noch keins haben. Das haben wir ihm auch so gesagt, und er meinte, dass er jetzt in die Küche ginge und in ein paar Hintern (er nannte das andere Wort) treten würde, damit wir schnell was zu Essen bekommen würden). Und jedesmal, wenn er vorbeikam fragte er: Hey, immer noch kein Essen? Das war lustig.

So. Wo wir gerade beim Essen sind: jetzt ist gleich Frühstückszeit. Ich mach mich eben fertig, und dann gehts wieder los.

Bis dann,

die Nadine

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